Assassins Creed: Black Flag im Technik-Test - Grafikkarten- und CPU-Benchmarks, Tuning-Tipps [Benchmarks der Woche]
Black Flag lautet der Zusatz des neuen Assassinen-Abenteurers und es führt uns in die dichtbewachsene Inselwelt der karibischen See sowie in die belebten Gassen von Havanna, Nassau und die jamaikanische Hauptstadt Kingston. Dabei können wir völlig ohne Ladezeiten vom Deck unseres Schiffs an Land und zurück wechseln. Zudem gibt es einige grafische Updates. PCGH machen den Technik-Test.
Anmerkung: Dieser Artikel hatte die meisten Seitenaufrufe diese Woche. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut.
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Quelle: Ubisoft
Assassins Creed: Black Flag - Aufmacher
Das neue Setting bringt etwas frischen Wind in die Segel der Assassins-Creed-Reihe. Farbenfroh und voller Leben präsentiert sich uns die karibische See. Das hübsch dargestellte azurblaue Wasser läd zum Plantschen ein, überall kreucht und fleucht die lokale Fauna und in den Gassen der Städte Havanna, Kingston und Nassau empfängt uns eine für die Serie typische, authentisch wirkende Bevölkerung. Atmosphärisch macht Assassins Creed: Black Flag alles richtig.
Assassins Creed: Black Flag - Die Technik
Auch technisch gibt es Neuerungen: So sind die Texturen deutlich höher aufgelöst, Figuren und Objekte werfen hochauflösende, weiche Schatten. Die recht frische und sich zunehmender Beliebtheit erfreuende Eigenverschattung HBAO+ ist mit von der Partie und auf Nvidia-GPUs lässt sich zudem das effiziente und sehr hübsche TXAA zuschalten. Das Feature kommt in Black Flag besonders gut zur Geltung, da sich durch das Szenario bedingt des Öfteren größere Mengen an Vegetation im Bild befinden, die so effektiv geglättet werden. Zudem hält sich der mit der Technik einhergehende Unschärfe-Effekt in Grenzen.
Fans von glatten Kanten kommen bei Black Flag aber in jedem Fall auf ihre Kosten: Das Optionsmenu bietet derart viele Modi, dass es beinahe überquillt - klasse! Neben dem erwähnten TXAA sind auch MSAA, CSAA (Nvidia), EQAA (AMD) in mehreren Qualitätsstufen sowie die Post-FX-Filter SMAA und FXAA im Optionsmenu zu finden. Besser geht es kaum! Auch die restlichen Optionen sind recht umfangreich geraten, hier kann man sich also nach Lust und Laune austoben und die Spiele-Performance der eigenen Hardware anpassen (siehe Bildergalerie). Anpassungen sind unter Umständen auch bitter nötig, denn ein Hardware schonendes Spiel ist Assassins Creed: Black Flag eher nicht geworden. Doch dazu später mehr.
Zuerst wollen wir noch einmal auf die Grafik im Spiel zurückkommen, denn obwohl die AnvilNext-Engine mithilfe von DirectX 11 ein eigentlich sehr überzeugendes Gesamtbild auf den Monitor pinselt, gibt es einige kleinere und einen größeren Kritikpunkt. Die kleineren Übel umfassen flimmernde Reflektionen, relativ kantige, polygonarme Objekte und die etwas wächsern wirkenden und in die Jahre gekommenen Gesichter und deren Animationen. Das große Übel ist zweifellos das sehr aggressive Level-of-Detail. Zwar gab es während unserer Benchmark-Session einen ersten Patch, der den Effekt etwas verringerte, dennoch ist das LoD ein großer Störfaktor. Praktisch die gesamte Darstellung ist davon betroffen: Gebäude werden in einer Entfernung von rund 50 virtuellen Metern mit deutlich weniger Polygonen dargestellt und sind zudem mit sehr niedrig aufgelösten Texturen überzogen. Während des Wechsels auf die qualitativ hochwertigeren Modelle flimmern die Bauten eine Weile, was extrem störend ins Auge fällt. Auch die umherwandelnden Personen poppen plötzlich auf, verschwinden einfach oder wechseln unvermittelt die Garderobe. Man könnte meinen, ein Zirkus wäre in der Stadt und sämtliche Houdinis seien ausgebrochen. In unserer Bildergalerie finden Sie einige Beispiele. Wir hoffen noch auf einen Patch, der sich des Problems weiter annimmt, ein wenig mehr Performance wäre auch nicht zu verachten. Sie werden uns gerade in letzterer Sache sicher zustimmen, wenn Sie nun weiterlesen:
Assassins Creed: Black Flag - Die Benchmarks
Für unsere Benchmark-Szene haben wir die belebte Hafenpromenade von Havanna gewählt. Diese sprinten wir 20 Sekunden entlang, eine fordernde, jedoch keineswegs spielfremde Situation. Zwar fallen die Bildraten in den meisten Fällen etwas höher aus, ein Worst-Case-Szenario ist unser Benchmark aber auch nicht, der serien-typische Rundumblick von einer Turmspitze etwa lässt die Frames dann und wann noch deutlich weiter absacken. Alle Grafikkarten haben mit der Szene schwer zu kämpfen, inklusive der aktuellen High-End-Modelle. Wenig verwunderlich ist, dass Nvidia-GPUs etwas besser abschneiden, schließlich gehört Black Flag zum TWIMTBP-Programm. Allerdings schlagen AMD-GPUs lange nicht so schlecht ab, wie es noch im dritten Teil der Reihe der Fall war.
Doch nicht nur die GPU gerät ins Schwitzen: Auch der Prozessor wird stark gefordert. Bei einem CPU-Benchmark in 720p und abgeschalteter Kantenglättung schafft unser Testsystem mit einem nicht wirklich langsameren Intel Core i7-3770K (mit 3,5 GHz - Standardtakt) mit einer auf über Titan-Niveau takteten GTX 780 gerade so die 60 Bilder pro Sekunde. Mit einem kräftigen Schluck aus der Takt-Buddel wäre zumindest in 1080p und einer sehr starken Grafikkarte also durchaus noch etwas Spielraum für ein
Quelle: PC Games Hardware
Assassins Creed: Black Flag - CPU Auslastung
paar extra Frames. Das Spiel startet auch mit nur zwei Cores, ein Vierkerner ist also nicht zwingend vorausgesetzt. Die Frames halbierten sich aber bei unserem Versuch. Beim Speicher gibt sich Assassins Creed dann tatsächlich mal genügsam: Der Video-Speicher wird in 1080p und vierfachem Multisampling mit etwa 1,5 Gigabyte belegt, im Taskmanager genemigt sich die Anwendung lediglich ein knappes Gigabyte Hauptspeicher.
Assassins Creed: Black Flag - Tuningtipps
Viele Spieler, die sich gleich zu Beginn auf Beutezug in Ubisofts neuem Meuchelmörder-Ableger begeben wollen, werden wohl Einschränkungen in der Grafikqualität zugunsten eines flüssigeren Spielablaufs in Kauf nehmen müssen. Wie Sie mit verhältnismäßig kleinen optischen Einbußen das beste Erlebnis aus der Freibeuterei erzielen, möchten wir Ihnen hier verraten:
- Verzichten Sie auf die Hardware-Kantenglättung: Wählen Sie stattdessen ein ressourcensparendes Post-FX-AA, wir bevorzugen wegen der weniger stark ausgeprägten Unschärfe SMAA. So können Sie rund 30% Leistung freimachen.
- Schalten Sie die Schattenqualität herab, die weichen Schatten (Contact-Hardening-Shadows) benötigen relativ viel Leistung. Setzten Sie die Schattenqualität auf "hoch". So sparen Sie rund 15%.
- Verringern Sie die Qualität der Umgebungsverdeckung. Ein Wechsel von HBAO+ (hoch) auf HBAO+ (niedrig) bringt etwa 10%, verringert dabei allerdings relativ deutlich den plastischen Eindruck des Bildes.
Eine HD 7970 GE kann so in 1080p rund 20 Bilder pro Sekunde zulegen, genauer: von etwa 32 Fps auf 51 Fps. Der optische Unterschied bleibt dabei verhältnismäßig gering:
Slider Tuning
Das neue Assassins Creed gefällt mit neuem Setting, lebendiger, authentischer Karibik-Atmosphäre und durchaus sehr hübscher Grafik. Wären da doch nur nicht die sehr hohen Hardware-Anforderungen und das stark ins Auge fallende, aggressive LoD - was aber noch durch einen Patch verbessert werden kann. Erhältlich ist Black Flag ab dem 21. November. Was halten sie von dem Piraten-Abenteuer? Nutzen Sie unsere Kommentar-Funktion.



Ich finde das ist optisch die beste der vorhanden Kantenglättungen und das sie nun mal Nvidia exklusiv ist kann ja nicht Stein des Anstoßes sein. Mantle Benches(für BF4) werden ja auch kommen obwohl die mir als Nivdia Nutzer auch am Po vorbeigehen werden.
Es ist ja ein Physx Patch angekündigt. Wie wäre es wenn man dann nochmal ein kleines Special zu Nvidia Technologien macht und dort neben Physx Benches auch TXAA Benches präsentiert?
Danke.
Bin aber mal verdammt gespannt wie sich PhysX auf die FPS auswirkt. Ich spiel ja jetzt so mit 40-45 FPS auf maximum mit einer GTX 780,aber wie sieht das dann wohl mit PhysX aus
Eine gute Idee finde ich.
Ich finde das ist optisch die beste der vorhanden Kantenglättungen und das sie nun mal Nvidia exklusiv ist kann ja nicht Stein des Anstoßes sein. Mantle Benches(für BF4) werden ja auch kommen obwohl die mir als Nivdia Nutzer auch am Po vorbeigehen werden.
Es ist ja ein Physx Patch angekündigt. Wie wäre es wenn man dann nochmal ein kleines Special zu Nvidia Technologien macht und dort neben Physx Benches auch TXAA Benches präsentiert?
Danke.
Bei mir ist er die ganze Zeit abgestürzt... Irgendwann hat sogar die Grafikkarte schlapp gemacht... da waren die Texte im 3D Betrieb wie Barcodes... Ein Neustart hat das zwar behoben,
aber das Spiel stürzte trotzdem immer wieder ab-.- und zwar immer dann wenn ich ein grösseres Schiff plattgemacht hatte!
Ne sorry das stimmt ja gar nicht! Die Schatten wirken viel realistischer, halt eben weicher, unterschied zwischen hell und schatten ist nicht so abrupt sonderg geht eben weicher über!
Absolut das bessere Feeling!