ArmA 3 Beta im Test: Grafikkarten-Benchmarks und Optik-Vergleich - Welche Hardware reicht? [Test der Woche]
Die Beta-Version von Armed Assault 3 steht bei Steam zum Kauf bereit, im Test zeigt sich, dass Bohemia Interactives Taktik-Shooter zwar immer noch sehr Hardware-fordernd ist, mit reduzierten Details jedoch auch auf Mittelklasse-Systemen bei guter Optik flüssig läuft.
Anmerkung: Dieser Artikel hatte die meisten Seitenaufrufe diese Woche. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut.
Quelle: Bohemia Interactive
ArmA 3 Beta im Test: Grafikkarten-Benchmarks und Optik-Vergleich
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Mit Armed Assault 3, kurz ArmA 3, steht der nächste Teil der Serie in den Startlöchern. Wie die beiden Vorgänger stammt auch der dritte Ablegen von Bohemia Interactive, welche zuvor für Operation Flashpoint verantwortlich zeichneten (Dragon Rising und Red River hingegen stammen von Codemasters). ArmA 3 steht als kostenpflichtige Beta via Steam bereit und kostet rund 35 Euro. Das Paket bietet mehrere Szenarien (Infanterie-, SCUBA-, Fahrzeug- und Helikopter sowie kombiniert), einen Multiplayer-Teil und den beliebten Editor.
ArmA 3 Beta im Test: Die Technik
Die Militär-Simulation basiert wie gehabt auf der Real-Virtuality-Engine, welche Nvidias PhysX-Bibliothek unterstützt - allerdings nur die "klassische" CPU-Variante ohne Beschleunigung von Physik-Effekten auf Nvidia-Grafikkarten. Zudem hat Bohemia Interactive von DX9 auf DX10 und DX11 umgestellt, wodurch mehr Leistung bei gleicher Optik möglich wird. Tessellation scheint zumindest optisch nicht vorhanden zu sein. Dafür bietet Armed Assault 3 all die optischen Aufwertungen, welche man von anderen Spielen kennt - Depth of Field, Motion Blur, Parallax Occlusion Mapping, Screen-Space Ambient Occlusion, Kaustiken, HDR-Rendering, Soft Shadows etc. In erster Linie aber lebt das Spiel von der enormen Sichtweite samt detaillierten Landschaften und Fahrzeugen, die Charaktere sind abseits der Mimik ebenfalls sehr ansehnlich. Dafür sorgen in der Beta fehlerhafte Schatten, schwebende Steine und das stellenweise sehr kurios anmutende LoD für einen faden Beigeschmack.
In Sachen Kantenglättung geht Armed Assault 3 in die Vollen, denn der Shooter bietet neben FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing) auch SMAA (Subpixel Morphological Anti-Aliasing) sowie MSAA (Multisample Anti-Aliasing) in jeweils mehreren Stufen. Abgerundet wird das Paket durch Up- wie Downsampling bis hin zur doppelten Achsenauflösung und A2C (Alpha to Coverage), womit das MSAA aufwertet und die Vegetation geglättet wird (wie in Far Cry 3). Somit ist es problemlos möglich auch zwei Geforce GTX Titan in die Knie zu zwingen. Bei Ultra-Details schaltet das Spiel übrigens 8x MSAA samt FXAA an, eine in unseren Augen unsinnige Kombination, da die Geometrie-Glättung gegenüber 4x MSAA kaum besser ausfällt, jedoch sehr viel Leistung kostet. Downsampling wiederum verschiebt das LoD nach hinten, was ähnlich wie die anisotrope Filterung wirkt.
Mit niedrigen und Standard-Details sieht Armed Assault 3 sehr schlicht aus, vor allem das aggressive Level of Detail trübt den Anblick gewaltig und auch die Schatten sind äußerst schlicht. Ab der hohen Qualitätsstufe sieht das Spiel dann durchaus ansehnlich aus, sehr hohe und Ultra-Details verbessern in erster Linie die Kantenglättung sowie die Umgebungsverdeckung.
ArmA 3 Beta im Test: Die Benchmarks
Für unsere Messungen beschränken wir uns bei den Ultra-Details auf 4x statt 8x MSAA und lassen Downsampling deaktiviert. Als zweite Qualitätsstufe nutzen wir hohe Einstellungen samt FXAA - damit flackert das komplette zwar in Bewegung etwas, diese Art der Glättung kostet aber nur wenig Leistung. Als Szene dient uns die Infanterie-Mission mit einem dichten Waldstück, welches auch auf den Screenshots des Optikvergleiches zu sehen ist.
Mit Ultra-Details samt 4x MSAA mit A2C und FXAA kommt erst eine Geforce GTX 780 auf einen grünen Zweig, die Titan liegt davor. AMDs Radeon HD 7970 GE folgt mit einigem Abstand und ist ähnlich flott wie die Geforce GTX 770 und GTX 680, es folgen die normale HD 7970 und die HD 7950 Boost. Danach zeigt sich das übliche Leistungsgefüge, unterhalb einer GTX 660 (Ti) macht die höchste Qualitätsstufe keinen Spaß mehr. Mit hohen Details ändert sich an der Reihenfolge nichts, dafür verdoppelt sich die Bildrate durch die Bank - selbst eine Geforce GTX 460 oder Radeon HD 6870 liefern noch über 30 Fps. Einziges Kuriosum ist die zu langsame Geforce GTX 660, deren Abschneiden wir derzeit nicht erklären können.
CPU-Benchmarks befinden sich in Vorbereitung, bei maximalen Details sind selbst High-End-Prozessoren am Limit.

http://gamegpu.ru/images/...
Läuft auf AMD und Nvidia exakt gleich.
Einzig die 770 kann sich ein wenig absetzen.
Nvidia GeForce/ION Driver Release 320.49
AMD Catalyst 13.6
Die GTX 660 ist doch schneller als die GTX 570, zumindest mit 4x MSAA samt A2C. Warum sie nur mit FXAA so schlecht dasteht, weiß ich nicht.
Da kommen einige mit einem 670 SLI System auf 30% Auslastung.
Des weiteren ist auch die CPU Auslastung im Moment unterirdisch schlecht selbst auf einem 6 Core Intel.
Ich denke da wird noch viel herum geschoben und optimiert. In dem Zustand wäre das Spiel nicht verkaufsfähig bzw. würde sich ja von selbst in Luft auflösen.
Die Alpha Benchmarks sahen besser aus als die Beta.
In der Alpha hatte ich auf einer 570 runde 40 FPS und das ohne Optimierung der grafischen Einstellungen.
In der Final mit Optimierung sollten 60 FPS drin sein.
Die 660 war in der Alpha schneller als eine 570 und deswegen verstehe ich den Benchmark auch überhaupt nicht.
Du musst dir nur alle Werte anschauen und den Text lesen.
Geh auf 1080p mit 4x MSAA, dort ist die GTX 660 vor der GTX 570.
1920x1080 HQ
7870XT minimum 45 FPS AVG 52 FPS
GTX660 minimum 42 FPS AVG 50 FPS
Ihr solltet eure Benchmarks mal mit anderen vergleichen. Euer Arma III Benchmark ist nämlich alles andere als glaubwürdig. Die GTX660 liegt in 99,99% der Spiele-Benchmarks zwischen 570 und 580.
In Arma nun nicht mehr?
Sorry, aber so Berichte sind unbrauchbar.