AMD Zen: CEO Lisa Su blickt bereits auf die Nachfolger

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Lisa Su, CEO AMD
Quelle: AMD

Ryzen soll endlich mit Zen-Kernen Anfang März in den Handel kommen. Während die Kunden noch warten, blickt AMD-CEO Lisa Su gegenüber Investoren bereits in die Zukunft und spricht über die Nachfolgearchitekturen. Dabei wird AMD am althergebrachten Konzept festhalten und Zen über wenigstens zwei Generationen verbessern.

Zen ist noch gar nicht in Form von Ryzen in den Handel gekommen, da gibt AMD bereits einen Ausblick auf kommende Generationen. CEO Lisa Su erwähnte während der Gesprächsrunde mit Investoren, wie die Zukunft von AMD aussehen wird. AMD plant dabei derzeit fest damit, dass Zen mindestens zwei Nachfolger auf Basis der gleichen Architektur bekommt. Damit hält AMD prinzipiell an dem fest, was man schon bei Bulldozer gemacht hat. Eine einmal veröffentlichte Architektur wird danach verbessert. Bei Bulldozer war letztlich das Problem, dass der Ausgangschip nicht gerade der glücklichste Wurf war.

Ins Detail ging Su natürlich nicht, allerdings ist schon seit geraumer Zeit klar, dass AMD wieder sein Konzept der Verbesserungsschritte fahren wird. Den Architektursprung von der letzten Bulldozer-Ausbaustufe auf die Zen-Architektur beziffert man mit 40 Prozent. Ersten, geleakten Tests zufolge bewegt man sich damit auf dem Niveau von Broadwell-E. Bei der Energieeffizienz verspricht Su deutliche Fortschritte, was aber auch wenig überraschend sein dürfte. Gerade die High-End-Prozessoren sind als Fernwärmekraftwerk verschrien.

Ryzen soll Anfang März in den Handel kommen und kein Paperlaunch sein. Neben Acht- und Vierkernern samt SMT scheinen die Sechskerner nun immer wahrscheinlicher zu werden. Allerdings gibt es zumindest Zweifel daran, dass diese direkt zum Produktstart im März verfügbar sein werden. Das Portfolio soll aus Modellen 4/4, 4/8, 6/12 und 8/16 bestehen. Dem Sechskerner werden 3,3 GHz nachgesagt. Im zweiten Quartal soll dann auch die Serverversion mit bis zu 32 Kernen folgen sowie die GPU Vega und danach die APU Raven Ridge - Zen-Kerne mit integrierter Grafikeinheit.

Quelle: AMD

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OnkelDrops Freizeitschrauber(in)
        Viele verankern ihre CPU-Wünsche an der Software ( die meisten wohl bzgl. Games )! Ich bin Gelegenheitszocker und brauche auch etwas das mich beim Videobearbeiten etwas besser da stehen lässt. Und grade Ryzen ist von daher für mich so interessant das ich den Kauf eines Intelsystems bis dato aufgeschoben habe. In meinem Fall liegt der Nutzungszeitraum bei CPUs im Normalfall bei ca 5-6 und Graka 2-3 Jahre. Mit der Zeit kommen die Anforderungen, wie es stets so war ! Ich denke das sich in den nächsten Jahren das von 2-4 Kern Richtung 4-6 Kerne verlagert. Das man im Moment bis 4kern optimiert hat wohl ehr damit zu tun das seitens AMD und Intel kaum CPUs mit mehr als 4cpus/cells am Markt waren ( für was also optimieren?)!
        Den gleichen Streit hat man wohl auch bei Gpus und deren RAM. Die nvidias waren gut, aber die rx 480 war durch 8 statt 6 GB zu dem Zeitpunkt meine Wahl.

        ( das zieht sich so durch meine Erfahrungen das man bei 16 KB mal angefangen hat und das es stets mehr wurde.(wieviele haben zu Amiga Zeiten auf 1mb aufgestockt? Weil es Software gab die das brauchte...). Wer heute sagt morgen brauchen wir weniger der dürfte ganz daneben liegen !!!)
      • Von OnkelDrops Freizeitschrauber(in)
        Viele verankern ihre CPU-Wünsche an der Software ( die meisten wohl bzgl. Games )! Ich bin Gelegenheitszocker und brauche auch etwas das mich beim Videobearbeiten etwas besser da stehen lässt. Und grade Ryzen ist von daher für mich so interessant das ich den Kauf eines Intelsystems bis dato aufgeschoben habe. In meinem Fall liegt der Nutzungszeitraum bei CPUs im Normalfall bei ca 5-6 und Graka 2-3 Jahre. Mit der Zeit kommen die Anforderungen, wie es stets so war ! Ich denke das sich in den nächsten Jahren das von 2-4 Kern Richtung 4-6 Kerne verlagert. Das man im Moment bis 4kern optimiert hat wohl ehr damit zu tun das seitens AMD und Intel kaum CPUs mit mehr als 4cpus/cells am Markt waren ( für was also optimieren?)!
        Den gleichen Streit hat man wohl auch bei Gpus und deren RAM. Die nvidias waren gut, aber die rx 480 war durch 8 statt 6 GB zu dem Zeitpunkt meine Wahl.

        ( das zieht sich so durch meine Erfahrungen das man bei 16 KB mal angefangen hat und das es stets mehr wurde.(wieviele haben zu Amiga Zeiten auf 1mb aufgestockt? Weil es Software gab die das brauchte...). Wer heute sagt morgen brauchen wir weniger der dürfte ganz daneben liegen !!!)
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Möchte Anmerken, dass Tech 4 hervorragend mit 4 und mehr Kernen skaliert hat (gab dagür einen Quake 4 Patch. Und Quake 3 konnte 1999 schon Dualcores ausnutzen
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Für die Auslastung der hardware ist immer noch die programmierung zuständig bzw api
        da kann amd oder intel nichts machen solange die programmiersprachen das nicht nutzen
        bei Cpu ist es der compiler bei gpu eher die api
        über allen thront directx bzw opengl/vulkan
        limitierungen gibt es bei engines und api.
        wobei engines ein Paket sind von frameworks die mit den üblichen compiler dann zusammengebastelt werden.
        gute engine sind

        cryengine 3
        UE4
        frostbyte 3
        ego engine
        snowdrop engine
        Dunia 3
        square enix engine (alles was crystal dynamics gemacht hat)
        ID tech 6
        unity
        iw tech 6

        Die restlichen sind Relikte aus DX9 Zeiten
        meist aus der urengine ID tech 3, source und UE3 und älter
      • Von MrRight Kabelverknoter(in)
        An sich müßte es eher darum gehen hardwaremäßig die Architektur zu optimieren, damit programiermäßig sowohl die Mehrkernnutzung als auch der Zugriff auf die GPU erleichtert wird, weil die derzeitige Hardware eine fotorealistische Auflösung wahrscheinlich schon (fast) ermöglichen sollte, programmiermäßig dies aber sehr komplexe Anforderungen erfüllt. Darum wird DirektX 12 sicherlich noch einige Zeit eine Herausforderung bleiben. Das eine steht eben im Mehraufwand zum anderen.
      • Von BlueKingMuch Freizeitschrauber(in)
        Sorry, das war eher bestärkend zu deinem Argument gemeint, sicher nicht belehrend.

        Ich wollte einfach ein wenig Hintergrundinformationen darüber geben, wie so ein Prozess überhaupt ungefähr aussieht, da sicher nicht alle User hier in der Entwicklung bzw. Projektleitung tätig sind, auch um zu verhindern, dass pauschale Aussagen (= so etwas wie "früh angekündigt bedeutet schlechtes Produkt") von nicht so versierten Usern als Tatsache aufgenommen und schlimmstenfalls verbreitet werden.
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