Perlmutter-Supercomputer: 8 wassergekühlte Zen-3-CPUs im kompakten Blade
Das Energieministerium der Vereinigten Staaten lässt für das NERSC den Supercomputer Perlmutter bauen, der zu großen Teilen auf Zen-3-Technik von AMD setzen wird. Auf der SC18 hat Cray gezeigt, wie ein U1-Blade mit acht Epyc-Prozessoren (Codename Milan) aussieht - dank einer Wasserkühlung geht es kaum noch kompakter.
Gegen Ende 2020 möchte das Energieministerium der Vereinigten Staaten, zu Englisch United States Department of Energy oder kurz DOE, für das National Energy Research Scientific Computing Center (NERSC) seinen neuen Supercomputer Perlmutter alias NERSC-9 in Betrieb nehmen. Gegenüber Cori alias NERSC-8 soll er die Leistung auf circa 100 PetaFLOPS mehr als verdreifachen - der aktuelle Server erreicht eine Peak-Leistung von knapp 30 PetaFLOPS und ist der zwölft schnellste Supercomputer auf der Welt.
Das NERSC setzt auf AMDs dritte Zen-Generation
Für Perlmutter konnte AMD einen weiteren Auftrag landen. Zum Einsatz kommen keine Epyc-Prozessoren der ersten (Naples) oder zweiten Generation (Rome), sondern der dritten (Milan). Gebaut wird das Ganze erneut von Cray, der auf seine neue Shasta-Plattform mit dem Slingshot-Interconnect zwischen den Nodes setzt. Perlmutter nutzt sowohl Blades, in denen ausschließlich AMDs Zen-3-Prozessoren stecken als auch kombinierte Varianten mit CPUs und Nvidia-Tesla-Beschleunigerkarten - bei Letzteren sollen Nachfolger-GPUs von Volta zum Einsatz kommen. Darüber hinaus erlauben die aktuellen Flash-Preise den Einsatz von SSDs als einzigen Massenspeicher.
Passend zum Thema: HLRS Hawk: Stuttgart bekommt Supercomputer mit 640.000 Zen-2-Kernen
Die Webseite tomshardware.com hat Cray auf der Supercomputing-Konferenz 2018 besucht und sich die Shasta-Plattform angesehen, wie sie das NERSC einsetzen wird - nämlich die kompakte Variante im U1-Blade mit umfangreicher Wasserkühlung. Acht Zen-3-CPUs sind pro Seite von vier RAM-Bänken umgeben, was insgesamt acht ergibt, um das Octa-Channel-Speicher-Interface auszunutzen. Auf den Prozessoren sitzen große Kupferblöcke, zusätzlich verlaufen jeweils zwischen zwei RAM-Riegeln Kupferstränge, die mit Wasser durchflossen werden. Cray spart sich so den Platz für größere Luftkühler und Ventilatoren an der Rückseite, an der stattdessen die Slingshot-Netzwerk- und Wasseranschlüsse sitzen. Tomshardware.com schreibt zwar, dass vier der acht Zen-3-CPUs invertiert auf den grünen PCBs säßen, dabei sollte es sich aber um ein Missverständnis handeln. Sockelrückseiten sehen nicht so aus, zudem ergäbe das beim RAM-Routing kaum Sinn.
Spezifikationen noch nicht bekannt
Cray nannte auf einer Präsentationsfolie "~64 Zen-3-Kerne" pro Milan-Prozessor. Das heißt jedoch nicht, dass keine Aufstockung mit der dritten Generation stattfinden wird. Das Unternehmen darf schlichtweg noch nicht mehr verraten und hält sich daher an die Angabe von Rome mit 64 Zen-2-Kernen. Bisher bestätigte AMD bloß, dass Zen 3 in "7+ nm" gefertigt werden soll, also vermutlich TSMCs zweiter Prozessgeneration mit EUV-Technik (extrem ultraviolette Belichtung).

Wer jetzt sagt : Aber Kupfer ist dch Teuer ! NEIN ist es nicht .... war es nie und wird ews wohl auch (so schnell) nicht sein . Beweis : https://www.boerse-online...
Mit etwas über 6$ pro Kilo ist es momentan sogar eher teuer , vor 2 Jahren waren wir bei unter 5$ pro KIlo und aktuell geht der Preis auch eher wieder runter .
Und wer jetzt sagt : Aber das ist doch ELEKTROLYTKUPFER ... ja ... 99,9% reines Kupfer ... Feingold mit 99,999% ist auch nicht teurer als 99%'iges Gold .... die Industrie verarscht uns da schon seit langem . Achja .. Aluminium ist natülich mit NUR 2$ pro Kilo billiger .... aber das rechtfertigt noch ,lange nicht die teils exorbitanten Preise wenn der gleiche Kühler statt aus Alu aus Kupfer hergestellt ist .....
bestimmt gehen sie jetzt noch mal 20%mit dem Preis runter
der Chef der zur Zeit das Monopol hat für sein wakü Konstrukt wird begeistert sein das er seinen eigenen Vertrag zerreißt und es noch billiger macht
Nur mal ein Wort zu den Kosten von WaKü-Körpern . Wenn die relativ einfach aufgebaut sind , was ich mal denke , und nur sowas wie Rillenplatten verwenden (Welche gegossen werden können statt gefräßt zu werden) ist die Herstellung an sich verdammt billig .
Wer jetzt sagt : Aber Kupfer ist dch Teuer ! NEIN ist es nicht .... war es nie und wird ews wohl auch (so schnell) nicht sein . Beweis : https://www.boerse-online...
Mit etwas über 6$ pro Kilo ist es momentan sogar eher teuer , vor 2 Jahren waren wir bei unter 5$ pro KIlo und aktuell geht der Preis auch eher wieder runter .
Und wer jetzt sagt : Aber das ist doch ELEKTROLYTKUPFER ... ja ... 99,9% reines Kupfer ... Feingold mit 99,999% ist auch nicht teurer als 99%'iges Gold .... die Industrie verarscht uns da schon seit langem . Achja .. Aluminium ist natülich mit NUR 2$ pro Kilo billiger .... aber das rechtfertigt noch ,lange nicht die teils exorbitanten Preise wenn der gleiche Kühler statt aus Alu aus Kupfer hergestellt ist .....
Es gab Heißwasserkühlungen von IBM, die anliegende Bürogebäude mitbeheizt haben. Die infrastruktur ist allerdings nicht gerade günstig dafür.
Ah, gerade was dazu gefunden. Supercomputer mit heissem Wasser gekuehlt |
iX Magazin
Die sparsamere Warmwasserkühlung würd ich bei der großen Abwärme mal außen vor lassen.
Eine Platzersparnis im gleichen Raum ist sicher schon mal gegeben.
Die Raumklima wird man sich hier aber auch nicht ersparen können?