Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Bitte beachte den Zeitpunkt der Artikel sowie den jeweiligen Patch-Status und die Settings.

        Seit 1.0.6.0 gibt's etwa neue und mehr Schatten - da stöhnt die Grafikkarte, eine fette CPU braucht's dennoch
      • Von mab1972 Kabelverknoter(in)
        Hey pcgames/pcgameshardware, ihr solltet euch mal endscheiden.

        In dem einem artikel sagt ihr das gta 4 ein cpu killer ist und in einem anderen das es bei gta 4 hauptsächlich auf eine möglichst starke grafikkarte ankommt!?!
        Was denn nun?
        Vieleicht beides?

        Na egal ich habe jedenfalls festgestellt das gta 4 auf meinem system, (phenom 2 x4 945,4gb 800ter ramm,ati 5750 512 mb) wenn ich die nachtschatten deaktiviere und die schatten auf mittel einstelle, wie der teufel rennt.
        Ganz egal wie hoch die sichtweite ist oder die andern einstellungen (mit ausnahme der fahrzeugdichte die bei über 50 probleme macht).
      • Von methaddict Schraubenverwechsler(in)
        Danke, das hört man natürlich gern.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Grandioser Post

        cYa
      • Von methaddict Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Gunny Hartman
        Das Problem liegt natürlich an "Nvidia its meant to be played" !
        An was denn sonst? Nvidia mischt sich doch in fast jedes zweite Spiel ein.
        Da ist es kein Wunder, dass die meisten Spiele auf Nvidia Karten schneller laufen. Performance kann man sich eben auch erkaufen!
        Zitat von Hardware-Experte
        Ich weiß nicht was daran Pferdestuß sein soll. Kann ihm nur zu stimmen. Ok nicht 100%ig, ATI hat ja auch irgendwelche Treiberprobleme, doch Nvidia hat fast überall die Finger mit drin. Weiß nicht wie viele Spiele ich schon hatte mit "Nvidia bla bla". Es geht nur noch berg ab. Für mich sieht es schon wie kuroption aus. Nvidia bezahlt an die Spieleentwickler damit ihre Karten mittels betrügerischen Sachen (schlechte AA qualität mehr Performance) oder Optimierungen besser laufen.
        Natürlich und selbstverständlich liegt der Grund dafür, dass viele Besitzer von ATI-Karten Probleme mit GTA 4 haben, allein und ausschließlich bei Geldzahlungen von Nvidia an Rockstar bzw. generell an sämtliche ISVs. Andere Gründe kann es ja auch nicht geben, oder?

        Da muss ich euch leider enttäuschen. Sowohl Rockstar Games, als auch der Publisher, profitiert viel eher davon, wenn eines ihrer Spiele mit alles andere als niedrigem Budget, auf einer möglichst breiten Hardwarebasis läuft. Es wäre wirtschaftlicher Selbstmord, würde man Karten auf Basis von ATI-GPUs (was im Spielerbereich ein äußerst relevanter Anteil ist, da die Grafikeinheiten des Herstellers, der den größten Marktanteil hält, nämlich Intel, hier praktisch nicht vertreten ist und sich die Hardwarebasis der Zielgruppe nahezu ausschließlich aus Nvidia- und ATI-Hardware zusammensetzt) mit Absicht ausbremsen oder in sonstiger Art und Weise benachteiligen. Ihr könnt euch ziemlich sicher sein, dass dies nicht der Fall ist, auch nicht dann, wenn man sich der verdammt wackligen Hypothese anschließen würde, dass NV ihnen dafür Geld bieten würde.

        Der Support seitens Nvidia sieht auch gänzlich anders aus und besteht nicht daraus Schecks auszustellen. Nvidias Entwicklersupport ist übrigens nach meinen Erfahrungen und deren anderer im Gegensatz zu dem von ATI äußerst vorbildlich.

        Auch wenn sich ein Entwickler eines Kleinstprojekts ohne jegliche kommerzielle Absichten oder gar Erfolgschancen an den NV-Support wendet, merkt man, dass sowas bei NV durchaus bearbeitet wird, wenn auch selbstverständlich nicht mit so hoher Priorität wie es bei kommerziellen Spielen oder gar AAA-Titeln aussieht. Man bekommt eine Antwort mit Lösungsansätzen oder Workarounds, der Bitte eventuell weitere Informationen zu liefern oder aber auch die Mitteilung, dass man bei NV das Problem erkannt hat oder bereits kannte und an einer Lösung arbeite. Natürlich kann ein wenig Zeit vergehen, bis man eine Antwort bekommt, aber immerhin bekommt man überhaupt eine Rückmeldung. ISVs wie Rockstar Games genießen mit Sicherheit eine deutlich höhere Priorität, werden Antworten sofort bekommen und wenn nötig, auch einige NV-Leute zur Seite gestellt kriegen. Und nein, diese versuchen mit Sicherheit nicht unbemerkt Code einzuschleusen, welcher die Hardware der Konkurrenz künstlich ausbremst, es dürfte sich hier durchaus um äußerst fähige Leute in ihrem Fachgebiet und auch dem Aufbau der Nvidia-GPUs halten, die einem großen ISV beratend und unterstützend zur Seite stehen.

        Wie bei ATI die Unterstützung größerer Softwareentwickler aussieht, kann ich nicht sagen, wohl aber, dass man als unbedeutendes Kleinstentwicklerteam von freien und/oder quelloffenen 3D-Anwendungen, die weder das Potenzial zum Kassenschlager, noch zum beliebten Benchmark besitzen, von ATI größtenteils ignoriert wird und meist nichtmal eine von einem Menschen verfasste Rückmeldung bekommt. Selbst dann nicht, wenn man sich begründeterweise ziemlich sicher ist, dass das Problem durch einen Fehler oder eine seltsame "Eigenart" des ATI-Treibers verursacht wird, was insbesondere unter OpenGL nicht gerade selten der Fall ist.

        Auch aus Spielerperspektive gesehen, sind die ATI-Treiber alles andere als das Gelbe vom Ei, was sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, in weniger populären (wollte fast schon "in weniger oft gebenchmarkten" ) Spielen zeigt. Oft wird seitens bestimmer Personengruppen behauptet, dass der Treiber das Spiel schließlich noch gar nicht kenne und eventuell vorhandene Darstellungsfehler nicht kritikwürdig seien, solange der neue Catalyst nicht erschienen ist.

        Dieser Aussage muss ich entschieden widersprechen. Nicht umsonst gibt es Normen und Industriestandards, an die sich die Hersteller von Hard- und Software gefälligst zu halten haben. Würde dies auch der Fall sein, wäre in den allermeisten Fällen zumindest eine fehlerfreie Darstellung möglich sein, so wie die Softwareentwickler es vorgesehen haben. Die Geschwindigkeit ist wiederum ein anderes Thema aber m.M.n. erstmal zweitrangig, da mir auch eine Framerate, die dem zehnfachen meiner Bildschirmwiederholfrequenz entspricht, absolut nichts nützt, wenn ein Spiel aufgrund schwerer Darstellungsfehler einfach ungenießbar ist.

        Hier bin ich nicht der einzige, dem durchaus aufgefallen ist, dass es bei neueren Spielen auch mit alten NV-Treibern deutlich weniger, das Spiel unspielbar machende (massive Darstellungsfehler u.ä.), Probleme auftreten als dies bei alten ATI-Treibern der Fall ist. Eigentlich sollte ein Treiber eine 3D-Anwendung eben nicht "kennen" müssen, damit sie fehlerfrei läuft, auch wenn naturgemäß natürlich kein IHV vor derartigen Problemen völlig verschont bleibt.

        Und Nvidia soll also dafür bezahlen, dass die ISVs Bildverschlimmbesserungs-"Optimierungen" für NV-GPUs einbauen, damit deren Balkenlänge steigt? Halte ich, Entschuldigung, für groben Unfug. Dazu bräuchten sie die Spieleentwickler nicht, das Einsparen von Textursamples können beide, sowohl NV als auch ATI, prima treiberseitig. Nun ist es seit einiger Zeit so, dass bei ATI immer mehr am Filter gespart wird und der Kunde auch keinerlei Möglichkeit hat, dies ernsthaft zu beeinflussen. Selbst das Deaktivieren von AI liefert definitiv keine zufriedenstellende Texturfilterung (wenn auch besser als die Standardeinstellung), dafür verliert man dadurch aber die Möglichkeit seine Multi-GPU-Lösung Crossfire zu nutzen und auch andere beworbene Features funktionieren nicht mehr so wie versprochen, was in meinen Augen eine dreiste Unverschämtheit ist (solche Worte hört man selten aus meinem Munde, also entschuldigt bitte dafür, dass dies bereits in meinem ersten Beitrag der Fall ist.).

        Nvidia hat anscheinend aus dem Debakel mit dem G70 (Geforce 7800GTX u. GT, kurz nach der Veröffentlichung wurde zumindest der HQ-Modus aufgrund der Protestwelle entschärft, dennoch war das AF nicht zufriedenstellend), als sie völlig zurecht von allen Seiten massivst für die Unterfilterung und das dadurch entstehende Flimmern kritisiert wurden, gelernt und seit der Veröffentlichung des G80 vorbildliche Texturfilterung angeboten und dem Anwender auch die Möglichkeit gegeben, die Einstellungen hierfür in gewissem Maße kontrollieren zu können, während es bei ATI weiterhin nur einen einzigen "AI"-Schalter gibt, der es einem in keinster Weise erlaubt Einfluss auf das Geschehen zu nehmen.

        Damals, als die Filterung des G70 überall in der Luft zerissen wurde, konnten die ATI-Chips zumindest mit abgeschaltetem AI eigentlich äußerst brauchbar filtern. Mittlerweile befindet man sich hier auf äußerst niedrigem Niveau. Wenn es aber kaum einer kritisiert, warum sollte ATI hier etwas ändern, profitieren sie doch immerhin von längeren Balken in den AAA-Mainstreamspielen, die sehr oft zur Bewertung der Grafikleistung eingesetzt werden. Bei Nvidia hat die Kritik etwas bewirkt. Wenn Seiten und Magazine mit entsprechender Bedeutsamkeit der Branche klar machen, dass "Optimierungen" zu Lasten der Bildqualität absolut unerwünscht sind, wird dies auch AMD/ATI einsehen und wir bleiben in Zukunft hoffentlich von solchen Dingen bei allen Herstellern verschont. Bei der PCGH wird das Problem zumindest auf der Onlinepräsenz durchaus thematisiert, was ein großes Lob verdient. Ob dies in der Printausgabe auch der Fall ist, weiß ich nicht, hatte schon längere Zeit keine Ausgabe mehr in der Hand. Dort wäre entsprechende Kritik wahrscheinlich noch deutlich wirkungsvoller, auch wenn es natürlich auch Unternehmen gibt, die mit Kritik nicht umgehen können, sodass die entsprechende Publikation unter Umständen den guten Draht zur Firma riskiert. Dies sollte aber auf keinen Fall ein Hinderungsgrund für eine Berichterstattung zum Thema sein. Sofern diese gut recherchiert und seriös wirkt, sollte ein Unternehmen damit umgehen können und durch erhaltenes Feedback auch einen Vorteil daraus ziehen können. Der PCGH traue ich das nötige Fingerspitzengefühl durchaus zu, damit ein solcher Artikel nicht zur neuen Standardmunition der Fanboyarmeen genutzt wird.

        Nun aber zurück zu Problemen mit ATI-Karten bei einigen Spielen und der leicht konspirativ angehauchten Theorie, dass Nvidias Entwicklersupport dafür verantwortlich sei. Wie gesagt, liegt sowas ganz und gar nicht im Interesse des Publishers und auch wenn es auf diversen Marketing- und Propagandafolien gegenteilig wirkt, denke ich, dass die Entwickler und Ingenieure sowohl bei ATI, als auch bei NV, recht professionell arbeiten und tief gefärbtes Verhalten sowie Fanboyism auf die Marketingabteilung und einige Verfasser von Beiträgen in den unzähligen Diskussionsforen des Internet beschränkt ist.

        Woran es nun liegen mag, dass die Besitzer von ATI-Karte zur Zeit recht häufig mit Problemen zu kämpfen haben? Nunja, wie bereits erwähnt weisen die ATI-Treiber teilweise ein äußerst seltsames Verhalten auf. Kein Entwickler kann sich blind darauf verlassen, dass alles, was spezifiziert ist, auch problemlos auf Anhieb funktioniert, das ist klar und das tut auch keiner. Allerdings treten mit ATI-Treibern desöfteren Probleme dort auf, wo man sie im Leben nicht erwartet hätte und sich nur denkt "wtf? das kann doch nicht deren Ernst sein." oder eine durchaus wichtige Funktion gar nicht erst implementiert ist (vor nicht allzu langer Zeit bei ATI unter OpenGL fast schon die Regel gewesen, befürchte, dass es auch jetzt nicht bedeutend besser aussieht). Wenn der Dev-Support von ATI den Entwicklern kommerzieller Spiele dann mit ebensoviel Elan behilfreich ist, wie denen kleiner Projekte, könnte dies ein Grund für beim Anwender auftretende Probleme sein, die sich auf die Besitzer von Herstellern eines IHV beschränken.

        Mal ein für Spieler relevantes, leicht nachvollziehbares und völlig unnützes Problem der aktuellen ATI-Treiber, das ich neulich im 3D-Center-Forum aufgeschnappt habe: Für ein bekanntes Spiel der Schmiede idSoftware existiert eine Modifikation, welche die Grafik ein wenig mit netten Effekten aufpeppt. Auf ATI-Karten erhält man jedoch schwerste Darstellungsfehler, die ein Spielen zur Unmöglichkeit machen. Auf Karten des Konkurrenten gibt es keinerlei Probleme. Anscheinend liegt die Ursache für die Bildfehler auf ATI-Karten darin, dass der Treiber die Verwendung anwendungsspezifischer "Optimierungen" bzw. Cheats (wenn Shader durch andere ersetzt werden, die ein mathematisch identisches Ergebnis liefern, auf entsprechender Hardware aber schneller ausgeführt werden, kann man von Optimierung sprechen und auch die Anführungszeichen weglassen, da dagegen prinzipiell nichts auszusetzen ist.) durch eine Erkennung des Namens der gestarteten ausführbaren Datei (.exe) entscheidet. Diese Mod wird selbstverständlich auch über die Executable des Hauptspiels gestartet, womit die für jenes gedachten "Optimierungen" auch beim Spielen der Mod zum Einsatz kommen. Dass dabei nichts brauchbares rauskommen kann, sollte wohl jedem einleuchten.

        Nun lautete ein Einwand im 3DC-Forum, dass man von ATI ja nicht verlangen könne, dass sie jede unoffizielle Modifikation kennen und berücksichtigen müssten und die Schuld nicht ATI, sondern den Spielern dieser Modfikation zuzuschreiben sei. Dies halte ich für Unsinn, da eine Kentniss dieser Mod überhaupt nicht erforderlich ist, um sie fehlerfrei darzustellen. Die Grafikkarte hat einfach das darzustellen, was der Entwickler verlangt. Aus diesem Grund gibt es entsprechende Schnittstellen und Standards und wenn man sich auch bei ATI daran halten würde, gäbe in diesem Fall keine Probleme. Die Modifikationen läuft auf Hardware der Konkurrenz ohne jede Probleme und wird ebenfalls nicht explizit vom Treiber berücksichtigt.

        Wurden die Entwickler der Modifikation hier etwa auch von Nvidia bestochen? Ich denke nicht.

        Denkt mal darüber nach. Aktuell gibt es ja bei recht vielen Titeln Darstellungsprobleme bei Verwendung von ATI-Karten. Daran ist aber nicht Nvidia schuld, sondern hier hat eindeutig ATI etwas verbockt und ich hoffe, dass man dort die derzeitigen Probleme in naher Zukunft lösen kann, was im Interesse von uns allen liegen dürfte.

        Auch finde ich das andauernde Herumhacken auf der angeblich achso "schlechten Programmierung" seitens Rockstar bei GTA 4 zum Teil auch alles andere als berechtigt. Wenn ich hier lese, dass nicht wenige User alle Qualitätsregler auf Anschlag rechts stellen und sich dann wundern, dass das Spiel nicht mehr spielbar ist, dann frage ich mich, ob diese eventuell völlig überzogene Ansprüche stellen. Ein Blick auf die angegebene Hardwarekonfiguration erhärtet den Eindruck dann meist noch.

        Warum meint eigentlich jeder, er müsse ein Spiel auf dem maximal einstellbaren Qualitätslevel spielen, nur weil er Hardware in seinem Rechner hat, deren Leistungsfähigkeit vor 1-2 Jahren mal im Highend-Bereich war? Wenn ein Besitzer eines besseren Core i7 samt einem GTX-280-SLI-Gespann derartige Ansprüche stellt und etwas verärgert ist, wenn er trotzdem nicht alles aufs Maximum stellen kann, kann ich das noch ansatzweise nachvollziehen, aber für diesen gilt Folgendes ebenso, wenn natürlich auch in abgeschwächter Form:

        Das flüssige Spielen bei sehr hohen Qualitätseinstellungen in hohen Auflösungen ist naturgemäß eigentlich den Besitzern absoluter Highend-Hardware vorbehalten. Wenn der Spieleentwickler jetzt aber noch einen draufsetzt und als Maximum noch einen "Ultra High"-Modus anbietet, sollte man sich darüber freuen und nicht rummeckern, dass man diesen mit seinem Mittelklasse-PC nicht genießen kann. So kann man das Spiel in einiger Zeit nochmal rausholen, wenn man neue Hardware hat, die jetzt noch nicht zu erwerben ist. Wo liegt hier der Nachteil? Dass der Nachbar vielleicht eine Detailstufe höher spielt als man selbst?

        Die Alternative dazu wäre nämlich ganz einfach die, dass derartige "Ultra High"-Modi einfach weggelassen werden und die mittlere Detailstufe einfach in hoch umbenannt wird. Dann mögen manche zwar befriedigt sein, dass sie den längsten Detailbalken haben, aber letztlich ändert sich außer der Bezeichnung rein gar nichts. Ähnliches hat Rockstar auch mal bezüglich GTA 4 verkündet, nachdem überall über miese Performance gemeckert wurde, sinngemäß: "wir hätten die unterschiedlichen Detailstufen wohl anders benennen sollen".

        Ein Wegfallen derartiger Extremdetailstufen fände ich eigentlich schade. Zur Zeit habe ich eine 9600GT mit 512 MiB VRAM und spiele mit den vom Spiel vorgeschlagenen Qualitätswerten plus über den Treiber hinzugeschaltetem AF. Obwohl ich prinzipiell von Autokonfigurationen nicht sonderlich überzeugt bin und lieber selbst Hand anlege, erbringt diese bei mir in GTA 4 nach einigen Tests den besten Kompromiss aus Qualität und Leistung. Es sieht immer noch sehr schick aus und läuft absolut flüssig (besitze allerdings einen Quadcore), einzig nach sehr langem Spielen kommt es vor, dass es ein wenig träge wird, was sich dann mit der Zeit immer weiter verschlimmert und schlussendlich nach sehr, sehr langer Zeit zum RESC10-Fehler führen würde, also einem Ausgehen des Videospeichers. Damit kann man wunderbar leben, indem man das Spiel einfach alle paar Stunden mal beendet und wieder startet. Da sich der Fehler schon lange Zeit vor einem Absturz durch Slowdowns und einer trägen Steuerung bemerkbar macht, gehen mir auch keine Daten verloren.

        Selbstverständlich bleibt dieses Memoryleak in jedem Falle ein nerviger Fehler, aber bedenkt man die Komplexität des Spiels kann man sowohl mit der gebotenen Performance, als auch mit den Bugs, die zwar vorhanden sind, aber bei weitem nicht in dem Umfang, wie es von einigen Spielern, die nicht dazu fähig sind die Readme-Datei zu lesen und ihr System so zu konfigurieren, dass vermeidbare Probleme nicht zwangsläufig auftreten, suggeriert wird.

        Bei vielen Leuten, die Performance- oder auch generelle Probleme mit GTA 4 hatten, ist mir aufgefallen, dass sie die Anweisungen, die von Rockstar gegeben wurden, entweder nicht aufmerksam gelesen haben oder sie einfach nicht umgesetzt haben. Wenn man Hilfestellung natürlich ignoriert, kann einem auch nicht geholfen werden. Allerdings sollte man dann auch nicht rummeckern.

        Auf vielen Screenshots sah man auch zahlreiche (fast schon untertrieben das Wort ) völlig unnötige laufende Prozesse, die schon bei Nichtbenutzung des Rechners eine (teilweise nicht unerhebliche) CPU- und Speicherbelastung verursachten. Dazu liefen On-Access-Virenscanner (manchmal auch mehrere) und grenzdebile Personal Firewalls. Von deren Verwendung während des GTA-Spielens wurde seitens Rockstar ausdrücklich abgeraten, was performancetechnisch auch äußerst sinnvoll ist. Dann schrieben diejenigen Anwender in den diversen Foren, dass es eine Frechheit sei, dass Rockstar empfiehlt, dass sie ihre achso tolle blinkende "Sicherheitssoftware" ausschalten sollen und damit den Gefahren des Internet "schutzlos" (lol) ausgeliefert seien.

        Wer ernsthaft der Meinung ist, dass Firewall und Virenscanner auf einem Rechner, an dem gearbeitet, gesurft oder gespielt wird, in Form von ständig im Hintergrund laufenden Programmen mit periodisch auftretenden lustigen Warnfenstern irgendwas zu suchen haben, sollte ernsthaft nochmal über seine Internetnutzungsgewohnheiten nachdenken und sich wirklich darüber informieren, wie er seine Computer zu Hause am besten absichert. Sehr interessant sind natürlich die Fälle, die Service Packs und Updates für ihr Betriebssystem vehement verweigern, sich aber eine riesige Liste angeblicher "Sicherheitssoftware" installieren. Für Anwender von Microsoft-Betriebssystemen findet man direkt auf deren Homepage äußerst brauchbare Informationen darüber, wie man ein Windows vernünftig konfiguriert und als Entwickler sollten diese es doch am besten wissen. Leute, die ständig und aus Prinzip mit Rootprivilegien eingeloggt sind, sinnvolle Sicherheitsfeatures wie UAC deaktivieren (und dafür eine Personal Firewall oder "Antispyware-Tools" installieren) und auch die vorgeschriebene Signatur von Kernelmode-Treibern unter x86-64-Vista für Gängelei halten, kann allerdings auch MS nicht helfen. Wer es wider Erwarten nicht finden sollte, einfach kurz hier erwähnen oder von mir aus auch eine PM schreiben. Lernwilligen Menschen sollte man jede Unterstützung zukommen lassen, die einem möglich ist.

        Natürlich verlangte Rockstar bei GTA 4 die Installation von nicht gerade wenig Software. Bis auf den Social Club und Windows Live for Gamers (o.ä.) waren dies aber alles tatsächlich notwendige Komponenten, die früher oder später sowieso auf euren PCs landen werden, wenn ihr Windows benutzt. Außerdem handelte es sich dabei ausschließlich um Software (sehr sinnvolle dazu, in der Windows-Welt ist das .NET-Framework eine feine Sache und wird in der Zukunft eine noch viel größere Rolle spielen) der Firma Microsoft, die ja sowieso schon euer vollstes Vertrauen genießt, immerhin setzt ihr ja ein Betriebssystem von ihnen ein, was wohl die sensibelste Softwarekomponente auf dem gesamten PC darstellt. Würde es sich bei dieser Software um solche von (gar mehreren) Drittanbietern halten, wäre ich der erste, der auf die Barrikaden gegangen wäre, da ich lediglich Software installiere, deren Authoren ich bzgl. ihrer Software und dem gewählten Einsatzzweck vertraue. Der Flashplayer war übrigens zum Glück nicht zwingend zum uneingeschränkten Spielen erforderlich.

        Ich möchte auf gar keinen Fall irgendjemanden hier im Forum mit meinem Beitrag persönlich angreifen und hoffe, dass dies auch so aufgenommen wird. Habe einfach mal meine Gedanken niedergeschrieben und möchte euch alle herzlich begrüßen, konnte mich heute mal zu einer Registrierung im Forum durchringen.

        PS: Noch eine kleine Bitte an die User und ein großes Dankeschön an die PCGH: Wenn ihr hier Bilder, die auf Imageshack gehostet sind, mit einem Thumbnail verlinkt, wäre ich euch sehr verbunden, wenn der Link direkt auf die hochgeladene Bilddatei verweisen würde und nicht auf eine Imageshack-Seite mit eingebettetem Bild, da ich (und wohl auch viele andere) es dann nicht betrachten kann. Ob dies an deaktiviertem Javasprict oder fehlendem Flashplugin oder sonstwas liegt, ist mir ehrlich gesagt völlig egal und ich will es auch gar nicht herausfinden, da derartige Dinge zum Betrachten einer simplen Pixelgrafik garantiert nicht notwendig sind. Ich nutze hier mehrere unterschiedliche Betriebssysteme (diverse Linux-Distributionen, ein Windows NT6 zum Spielen und BSD-basierende) auf unterschiedlichen Prozessorarchitekturen und nicht immer sind irgendwelche Klickibunti-Plugins wie Flash überhaupt verfügbar. Außerdem empfinde ich den übertriebenen Einsatz von Flash als äußerst nervtötend. Wozu in aller Welt benötige ich Flash um Treiber für einen Samsungdrucker von deren Homepage zu laden? Wenn ich Informationen aus dem Internet beziehen möchte, möchte ich auch nicht durch animierte, langsame Menüs mit Augenkrebs-Animationen aufgehalten werden. In letzter Zeit kommt es aber leider immer öfter vor, dass man die Informationen ohne Flash gar nicht mehr zu Gesicht bekommt, da einem die Navigationsleiste fehlt. Früher gab es auf den allermeisten Seiten noch minimalistische Alternativvarianten ohne Flash und Scripte.

        Nun das Dankeschön an die PCGH: Ich schätze es wirklich sehr, dass die Registrierung in diesem Forum auch ohne Javascript problemlos möglich war. Eure Lösung mit dem Captcha beweist eindrucksvoll, dass die Ausreden, dass Captchas das Zulassen von Scripten erfordern oder dass Teil abcxyz der Registrierung dies erfordert, die viele Seitenbetreiber von sich geben, auf Unwissen basieren oder schlicht gelogen sind.

        Dort wo es nicht nötig ist, sollte man die Verwendung von aktiven Inhalten einstellen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Auch wenn euch manche jetzt vorwerfen mögen, dass ihr nicht hip seid, da das PCGH-Logo links oben nach einem dreifachen Purzelbaum rückwärts nicht zum Tangotanzen ansetzt um anschließend im Kopfstand an seiner entgültigen Position zu verharren - entsprechend akustisch untermalt und bei jedem Seitenwechsel. Die Schaufensterpuppe im T-Shirt-Banner rechts könnte ja auch in zufälligen Zeitabständen immer mal wieder zum Leben erwecken und einem das neueste Jambo-Sparabo vorschlagen. Ihr müsst leider einsehen: Ihr seid nicht hip. Was auch entscheidend dazu beigetragen hat, dass ich mich hier angemeldet habe.

        Gruß und eine gute Nacht,
        methaddict

        edit 9.1., 2:31 Uhr: Tippfehler und Formulierungen ausgebessert, 2-3 Sätze hinzugefügt.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 12/2016 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
670856
AMD Radeon
Radeon- und Geforce-Beschleuniger auf dem Prüfstand
Welche Grafikkarte ist die Richtige, um in die Haut von Niko Bellic zu schlüpfen? Wir prüfen 7 Grafikkarten auf ihre Leistungsfähigkeit hinsichtlich Grand Theft Auto 4 und klären, wie viel Videospeicher GTA 4 tatsächlich benötigt.
http://www.pcgameshardware.de/AMD-Radeon-Grafikkarte-255597/Tests/Radeon-und-Geforce-Beschleuniger-auf-dem-Pruefstand-670856/
17.12.2008
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2008/12/gta4-jaygee-13.jpg
radeon
tests