Sapphire Radeon R9 Fury Nitro: Custom-Design mit neuem PCB im PCGH-Testlabor [Update: Jetzt im Preisvergleich]
Sapphire hat die Radeon R9 Fury Nitro vorgestellt, die im Gegensatz zur Tri-X auch mit einem eigenen PCB daherkommt. Der Kühler erhält gleichzeitig Überarbeitungen, sollte aber in etwa die gleiche Kühlleistung erzielen. Die GPU wird auf 1.050 MHz übertaktet. Die Auslieferung wird voraussichtlich im Januar 2016 beginnen.
Update vom 22.12.15:
Inzwischen hat es Sapphires Radeon R9 Fury Nitro in den PCGH-Preisvergleich geschafft, in dem die Grafikkarte ab 590 Euro gelistet wird. Ein lieferbares Exemplar kostet aktuell noch 630 Euro. Sobald die Verfügbarkeit besser ist, sollte der Preis gegen 560 Euro sinken - für den Preis ist die bisherige R9 Fury Tri-X verfügbar, welche die Nitro ablöst.
Update vom 14.12.15:
Wie uns Sapphire zum Wochenstart mitgeteilt hat, wird die Radeon R9 Fury Nitro die R9 Fury Tri-X ersetzen. Die unverbindliche Preisempfehlung bleibt identisch, sodass sich die überarbeitete Grafikkarte bei 560 bis 600 Euro einordnen sollte. Der Marktstart soll, wie im Originalartikel angesprochen, im Januar stattfinden.
Originalartikel vom 11.12.15:
Bisher hat Sapphire eine Radeon R9 Fury als normale sowie OC-Version im Angebot. Die setzt auf einen 2,5 Slot dicken Luftkühler, der das Referenz-PCB (von der Fury X, Fiji Pro statt Fiji XT verlötet) deutlich überragt. Nun hat Sapphire neben der R9 Fury Tri-X noch eine R9 Fury Nitro vorgestellt, die im Gegensatz zur Schwester mit einem hauseigenen PCB daherkommt. Gleichzeitig erfährt die Kühllösung Überarbeitungen.
Das eigene PCB ist sowohl länger als auch höher verglichen mit AMDs Referenzplatine, überragt also die Slotblende. Dementsprechend wächst auch der Kühler in die Breite, ist wegen des längeren PCBs und der gleich bleibenden Länge hinten aber nicht mehr ganz so dick (das PCB nimmt etwas von der Kühlfläche hinten). Zudem überragt die Kühllösung den zweiten Steckplatz nicht mehr ganz so weit - auf seiner Produktseite nennt Sapphire das jetzt 2,2 statt 2,5 Slots bei einer Tiefe von 40 statt 45 mm. Aufgrund des verbreiterten PCBs und Kühlers wirkt die Nitro insgesamt imposanter als ihre kleine Schwester. Die GPU wird derweil auf 1.050 MHz (entspricht Fury-X-Referenz) übertaktet, der HBM bleibt mit 1.000 MHz unangetastet.
Mit der Radeon R9 Fury Nitro wird Sapphire die Tri-X ersetzen, wobei die Auslieferung voraussichtlich im Januar beginnen wird. Ein Testmuster ist schon in unserer Redaktion angekommen und wird künftig für Benchmarks herangezogen, sofern eine übertaktete R9 Fury gefragt ist. In der Bildergalerie finden Sie einige Vergleichsbilder; die Grafikkarte mit den Nitro-Aufklebern auf den Lüftern ist das neue Custom-Design.

Muss man denn alles selbst rechercieren
Mann oh Mann ich komme Euch wieder zuvor!
Hier die Highlights der Nitro Fury:
Power Connector: Total 375W including PCI-E bus
Master FirmWare TDP Limit: 260W, Target GPU Temp: 75°C
Secondary FirmWare TDP Limit: 300W, Target GPU Temp 80°C
2 x 8-Pin
Features
Equipped with a SAPPHIRE original PCB design. An improved robust and efficient power design.
A 20% improvement in the reduction of the VRM temperature.
Better connectivity: Native support of DL-DVI-D, plus HDMI+DP x 3.
Minimal Coil Whine. Choke has been fine tuned to minimize the coil whine.
Wichtig:
Die größte Besserung sind wohl die vielleicht um 20% minderen Temperaturen bei den Spannungswandler VRM
und die Reduzierung des Spulenfiepen!
Immer noch ein 30 cm Brocken, mehr als 2 Slots breit und das Customdesigns Fiji nicht zum OC-Wunder machen, hat ja schon Asus mit der Strix gezeigt.
Nur für ein paar Watt weniger Verbrauch lohnt es sich ja wohl kaum ein neues PCB plus neuem Kühler zu entwickeln...