AMD Radeon Fury X: Limitierte Samplezahl, Kitguru angeblich vom Test ausgeschlossen
Die relativ bekannte Technikseite Kitguru beklagt in einem Bericht, dass AMD ihr ein Sample der Radeon Fury X verweigere. Aufgrund begrenzter Sample-Zahlen wolle man die Karten lieber Reviewern mit einer positiveren Ansicht über AMD zukommen lassen, so die angebliche Begründung.
Kurz vor der Vorstellung der Radeon Fury X ist die Erwartungshaltung in der Technik-Community groß. Bei der relativ bekannten Webseite Kitguru machte sich zuletzt allerdings Ernüchterung breit. Das aber nicht etwa, weil die groß angekündigten Furien zu wenig leisten. Laut Bericht habe AMD die ursprüngliche Zusage, der Webseite ein Sample zukommen zu lassen, schlechterdings wieder zurückgenommen. Als Begründung habe AMD auf Kitgurus negative Haltung gegenüber dem Unternehmen verwiesen.
Christine Browne aus der Kommunikationsabteilung von AMD habe das dem verantwortlichen Redakteur persönlich am Telefon mitgeteilt. "Sie sagte, dass sie die Samples wegen begrenzter Verfügbarkeit bevorzugt an Publikationen ausgeben wollen, die AMD als Marke und Unternehmen 'positiver' gegenüberstehen." Während des Gesprächs habe man sich jedoch nicht dazu geäußert, ob irgendwo auf Kitguru sachlich falsch berichtet wurde. "Uns wurde auch nicht gesagt, dass wir irgendetwas editieren oder Inhalte, die wir veröffentlichten, entfernen sollen. Auf Basis dessen, was AMD bei Kitguru an redaktionellen Inhalten in den letzten Wochen gesichtet hat, empfand man die Gesamtberichterstattung einfach nur als zu negativ."
Als Konsequenz sei es Kitguru nicht möglich, sein Millionenpublikum mit einer ausführlichen Berichterstattung im Hinblick auf die Radeon Fury zu versorgen. "Ich werde weiterhin versuchen, mit AMD zusammenzuarbeiten, wenn ich es kann", so Allan 'Zardon' Campbell. Man werde jedoch nicht zulassen, dass eine Firma die Berichterstattung beeinflusst. "Auch wenn das bedeutet, die Produktunterstützung bei großen Hardware-Veröffentlichungen wie diesen zu verlieren." Immerhin habe man noch die AMD-Partner auf seiner Seite. Letztlich könne man so immer noch zeitnah über neue Hardware berichten.
Dass AMD einer bekannten Webseite ein Sample verweigert, erscheint auch vor dem Hintergrund angeblich begrenzter Samplezahlen ungewöhnlich. Andererseits kann man als Außenstehender kaum beurteilen, was AMD am Telefon gesagt haben soll - vor allem wenn man nur eine Seite gehört hat.
Quelle: Kitguru

Was ist das denn für ein Unsinn?
1.: Ein NDA ist erst einmal nur ein Abkommen. Niemand wird gezwungen, das zu unterschreiben. Was daran ethisch nicht in Ordnung sein soll entzieht sich meinen Verständnis.