AMD: Es wird keine 20-Nanometer-GPUs in diesem Jahr geben
Geht es nach Lisa Su, Senior Vice President und General Manager der Global Business Unit, wird AMD in diesem Jahr keine 20-Nanometer-GPUs auf den Markt bringen. Das nächstkleinere Fertigungsverfahren befindet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar in Arbeit, doch ein Release 2014 ist angeblich ausgeschlossen.
Zunehmend feinere Strukturen ermöglichen eine immer höhere Transistordichte – folglich auch eine höhere Transistoranzahl – auf einem Computerchip. Vor allem die sich rasant entwickelnden Grafikprozessoren profitieren von fortschrittlicheren Fertigungsverfahren. Aktuelle GPUs werden mit einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt. Der Herstellungsprozess ist inzwischen allerdings nahezu ausgereizt, weswegen die nächsten größeren Leistungssprünge wohl erst durch die bevorstehende 20-Nanometer-Fertigung ermöglicht werden. Dies wird laut Lisa Su, Senior Vice President und General Manager der Global Business Unit bei AMD, aber nicht mehr in diesem Jahr geschehen. Sie erwähnt ausdrücklich, dass der Prozessorhersteller 2014 auf die 28-Nanometer-Fertigung setzen wird. Am Herstellungsverfahren, das eine Strukturbreite von 20 Nanometern ermöglicht, arbeitet AMD allerdings bereits. Dieses soll im Übrigen durch die noch weiter in der Zukunft liegende FinFET-16-Nanometer-Fertigung abgelöst werden.
Dass Nvidia auch im nächsten Jahr die ersten 20-Nanometer-Grafikkarten auf den Markt bringen wird, halten wir zumindest nicht für unwahrscheinlich. In der Vergangenheit hat meistens AMD zuerst den Sprung auf ein neues Fertigungsverfahren gewagt. Außerdem lassen beide Kontrahenten ihre Produkte vom gleichen Auftragsfertiger (TSMC) herstellen.
Die Kollegen von Videocardz spekulieren darüber hinaus, dass AMD möglicherweise Refresh-Grafikkarten der gegenwärtigen High-End-Modelle bringen wird, die ebenfalls noch mit einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt werden. Diese Grafikkarten könnten unter den Bezeichnungen Radeon R9 295X und Radeon R9 295 laufen. Dabei handelt es sich jedoch um reine Spekulation.
Quelle: Seekingalpha, Videocardz

Genau deshalb habe ich ja die Umbenennung kritisiert.
Aber viele User hier (vermutlich die Mehrheit) fanden die Umbenennung gar nicht so schlimm.
Also hat AMD offensichtlich die Situation richtig eingeschätzt.
2. Ja, vermutlich bremst das Frontend, was man bei Hawai ja deutlich verbessert hat.
3. Hitzköpfig? Eine 280x/280 gehen kaum über 200/150 watt hinaus.
4. Sehe ich nicht so. Er besitzt das aktuellste Featureset, ein großes SI und ordentlich V-ram.
5. Ich hab erst gedacht, das wird ne recht sachliche Analyse, aber dann übertreibst du doch ziemlich, gerade weil sich die 7970 in Verbrauch und Leistung im Vergleich zur GTX 680 kaum was geschenkt haben.
6. 3DCenter: GTX 680 190 Watt, HD 7970 211 Watt, identische Performance.
7. 365mm² vs. knapp 300mm² beim GK104. Viele höhere Produktionskosten sind das bei Leibe nicht.
1. Will ich nicht bestreiten und genau das macht nun den Tahiti ja auch für Miner so interessant---nur halt eben nicht für Spieler...
2. Genau. Und diese Verbesserungen muss jetzt auch der "Tahiti-Class" Chip erhalten, damit er nicht veraltet ist.
3. Launch-Analyse Hawaii XT: Launch-Analyse: AMD Radeon R9 290X (Seite 2) | 3DCenter.org
26% mehr Performance (im PerfIndex!) für 28% mehr Leistungsaufnahme (wohlgemerkt: @94°C!). Das lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder war Tahitii verdammt ut und Hawaii ist extrem gut---oder Hawaii ist sehr gut, während Tahitii "O.K." war.
4. Stimmt alles---spricht aber trotzdem nichts gegen einen überarbeiteten Nachfolger, oder?
5. Pass auf meine genaue Formulierung auf---Tahiti ist der mehr als 20% größere Chip; trotzdem hat Nvidia es hinbekommen, den GK 104 erst als 680 und danach als 770 teurer zu verkaufen.
Und ja, das liegt unter anderem auch an der schlechteren Energieeffizenz!
6. 20% sind mehr, als man denkt. Dazu hat AMD auch noch mehr für den Speicher zahlen müssen.
Und ja, ich bin definitiv der Ansicht, dass AMD den Tahiti ersetzen muss. Und nach Möglichkeit
Verdoppeln wir als Gedankenspiel den GM 107 der 750 TI, dann stände der Chip Performancetechnisch über dem Tahiti für die Hälft an Leistungsaufnahme! Klar, das klappt so in der Praxis nicht---aber die Gefahr für AMD ist deulich.
AMD darf Nvidia nicht zuverkommen lassen. Sie MÜSSEN einen Tahiti-Nachfolger bringen, am besten umgefähr als ein 3/4-Hawaii samt guter Referenzkühlung. (braucht AMD, damit sich der gute Eindruck der 295X2 fortsetzt)
Vielleicht noch nen bischen die TMUs beschneiden und, wie Nvidia auch, etwas DP-Leistung gegen Cache-Bandbreite tauschen. Und dann hat sich das
Mein Tipp lautet im Moment Q2-Q3 für Tahiti-Nachfolger, Q3 für CapeVerde-Nachfolger (kommt da überhaupt noch einer? Oder soll das in Zukuft von den APUs übernommen werden?), Q4 für Pitcairn und irgendwann 2015 dann nen Hawaii-Nachfolger in 20nm!
Das heißt nicht, dass die darauf basierenden Karten schlecht sind. Man merkt ihm aber halt mittlerweile sein Alter an, er kann effizienztechnisch mit keinem der anderen Chips mithalten; und selbst Hawaii ist energieeffizienter; von der Flächeneffizienz gar nicht mal gesprochen!
Und AMD muss auch GM 107 kontern. Dieser Chip deklassiert CapeVerde deutlich, Bonaire verliert seine Stellung als bester Spieler-Chip der 28nm-Gen und auch Pitcairn bleibt nicht unberührt von Maxwells erstem Auftauchen!
Daher muss im Endeffekt das gesamte Portfolio von AMD erneuert werden; nur die absolute Oberklasse kann noch weiterhin auf Hawaii basieren, welcher ja auch der jüngste der Chips ist.
Vergleicht auch mal mit der Marktübersicht von 3DCenter, die Daten sind zwar nicht 100% sauber, aber die Anzeichen dafür, dass zumindest Tahiti und Cape Verde bald tot sind, sind äußerst deutlich:
Grafikkarten-Marktüberblick März 2014 (Seite 3) | 3DCenter.org
Tahiti Pro und XT (280/ 280X) wird im Perf/Watt-Index nichtmal von dem CapeVerde Pro alias 250 unterboten; und bei Performance/ Preis ist er gleichauf mit dem GK 104, der dafür aber ansonsten bekanntlich die besseren Karten hat/ bildet.
Ohne die Miner hätte AMD den Preis saftig senken müssen, um die letzten Karten noch verkloppen zu können...
Ich denke du hast nicht verstanden was ich meine.
Aber inzwischen werden auch immer mehr alte Chips in neuen Karten "recycelt" statt neue zu entwickeln.
Mit meiner 290 bin ich jedenfalls die nächsten Jahre versorgt
Gruss