AMD Polaris: Verwirrung um angebliche Polaris-Mobile-Modelle
Durch Einträge auf der AMD-Produktseite zu den R9 M400-GPUs nahmen einige Leser an, es handele sich dabei bereits um Polaris-Chips. Bei genauem Lesen handelt es sich bei den dort veröffentlichten Spezifikationen jedoch um genau jene von Tonga und Bonaire. Damit stellt die M400-Reihe wohl eher das Produkt einer Rebranding-Strategie dar.
Auf AMDs Webseite finden sich seit Kurzem erste Spezifikationen zu den Mobile-GPUs R9 M470, M470X und M485X. Einige Internetnutzer fassten diese Informationen so auf, als handele es sich allein wegen des Namens bereits um Polaris-GPUs. Die Redaktion von 3D Center verlas sich sogar beim Speichertakt von 1250 MHz und ging von einem Chiptakt dieser Frequenz aus.
So wie die Spezifikationen aber tatsächlich dort zu lesen sind, sind diese identisch mit denen der älteren Generationen Tonga und Bonaire. Somit ist die M400-Reihe wohl viel eher ein Rebranding alter GPUs. Zwar nehmen einige Leser an, man könnte diese Spezifikationen für die Mobile-Reihe beibehalten und stattdessen die Energieeffizienz verbessern. Dennoch ist es wohl wahrscheinlicher, dass tatsächliche Mobile-Versionen von Polaris-GPUs erst später auf den Markt kommen und dann auch eine höhere Leistung bieten. Diese könnten dann beispielsweise R9 M490X und M495X heißen.
Diese Theorie würde dahingehend auch mehr Sinn machen, dass AMD nicht ohne jegliche Ankündigung Daten über neue Polaris-GPUs auf der Webseite veröffentlichen möchte. Womöglich wird man mehr wissen, wenn AMD am 18. Mai sein "Meet the Experts Webinar" veranstaltet. Dort werden aller Voraussicht nach weitere Details zur Polaris-Architektur bekanntgegeben. Etwaige Neuankündigungen und Informationen finden Sie auf unserer Themenseite zu Polaris.
Zudem handelt es sich um Mobile, wo's leider eh normal ist, völliges Wirrwarr zu haben