PCGH Test: Asus P5K Pro - Neuer Preis-Leistungs-Tipp?
Asus P5K Pro (Bild: PCGH)
Nur 110 Euro kostet das neue Asus-P5K-Pro-Board für den Sockel 775. Damit ist sie 10 Euro günstiger als das bewährte P35-DS3P von Gigabyte. Beide verfügen über den aktuellen P35-Chip samt ICH9R-Southbridge - den aktuellen Intel-Chipsatz mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis und viel Übertaktungsspielraum. In unserem Test vergleichen wir das P5K Pro mit Gigabytes P35-DS3P. Außerdem: das rund 100 Euro teureAsus P5KC mit DDR2- und DDR3-Bänken.
Asus P5K Pro (Bild: PCGH)
Layout und Ausstattung
Asus P5K Pro (Bild: PCGH)
Anstelle einer Heatpipe-Kühlung verwendet Asus einen großen Alublock für die Northbridge. Das reicht für den P35-Chip vollkommen aus, er wird in unserer Stabilitätsprüfung lediglich 47,1 Grad Celsius warm. Die Spannungswandler bei der CPU und die Southbridge werden ebenfalls separat gekühlt. Eine Besonderheit der Platine befindet sich rechts neben dem Sockel. Dort sitzt der EPU-Chip, der auch bei den teureren Asus-Platinen P5E3 Deluxe Wifi-AP @n und Maximus Formula Special Edition (beide in Ausgabe 12/2007 getestet) für mehr als 200 Euro zum Einsatz kommt. Bei geringer CPU-Auslastung soll er die Stromversorgung des Prozessors anpassen. Tatsächlich verbrauchte das P5K Pro im Windows-Idle samt Speedstep sowie unter Last etwas weniger als das P35-DS3P von Gigabyte.
Asus P5K Pro (Bild: PCGH)
Asus P5K Pro (Bild: PCGH)
Ansonsten sind alle nötigen Komponenten auf der Platine vorhanden, aber auch nicht mehr: Sechsmal USB, ein Firewire-Port und ein digitaler Sound-Ausgang (coaxial) befinden sich an der I/O-Blende, E-SATA fehlt. Der PATA-Anschluss ist gekippt, die SATA-Ports hingegen nicht. Setzt man eine Grafikkarte mit langem Dual-Slot-Kühler wie die Radeon HD2900 XT oder Geforce 8800 GTX in den zweiten Slot, werden vier der sechs SATA-Anschlüsse blockiert. Auch der 24-polige Stromanschluss ist ungünstig links unter dem CPU-Sockel platziert.
Im Karton: Lediglich ein PATA- und vier SATA-Kabel. Zwei davon sind an einer Seite angewinkelt. Clever ist dagegen der Q-Connector - ein kleines Bauteil, das mit Power-Switch sowie HDD-LED etc. beschriftet ist und einfach auf die Panel-Fins gesetzt wird.
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