VIA steigt aus dem Chipsatzgeschäft aus
Viele hatten es bereits vermutet und nun scheint es soweit zu sein: Laut einem Bericht der Taiwan Economic News beendet VIA sein Engagement im Chipsatzgeschäft allmählich.
Hintergrund dürfte der von den drei Herstellern dominierte Markt sein, in dem VIA in letzter Zeit kaum noch eine Rolle spielte. Während Intel den Markt für die eigenen Prozessoren fest in der Hand hat und bestenfalls noch Nvidia Chipsätze für Intel-Prozessoren an den Mann bringt sieht es bei der AMD-Plattform ähnlich aus. Hier dominiert derzeit Nvidia, doch AMD versucht nun die eigenen Chipsätze zu platzieren. Der für die Chipsatzentwicklung verantwortliche Chenwei Lin hatte bereits Anfang September das Unternehmen Richtung AS Media (eine Asus-Tochter) verlassen. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.
Bei VIA will man sich, so der Bericht, in Zukunft auf günstige Computer mit C7-D- und C7-M-CPUs konzentrieren. Im kommenden Jahr will man rund 70 Prozent des Gesamtumsatzes mit entsprechenden Lösungen machen. Der C7 wird bei IBM in 90 Nanometern gefertigt und kommt bereits in UMPCs und sehr günstige Rechnern zum Einsatz.
