PCGH-Onlinetest: Logitech G15 (Update: Jetzt mit deutschem Layout)

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G15 alt gegen G15 neu G15 alt gegen G15 neu Pünktlich zur GC hat Logitech nicht nur eine neue Maus, sondern auch ein Update der beliebten Gamertastatur G15 auf den Markt gebracht. PCGH hatte die Chance, eine erste Version der G15 zu testen. Achten Sie auf die Bilder und Softwarescreenshots in der Galerie.

Update 06.11.2007: Der Vollständigkeit halber haben wir noch ein Bild der G15 mit deutschem Tastaturlayout hinzugefügt.

Der erste Eindruck
Auf den ersten Blick fällt auf, dass die neue G15 etwas schmaler und weniger tief als die alte G15 ist. Die neue G15 ist genau 49 cm breit und 21 cm tief, die alte Variante 54 cm breit und 22 cm tief.

Dies hat Logitech durch den Verzicht auf zwölf sogenannte G-Keys erreicht: Die Tastatur besitzt jetzt sechs anstelle von 18 programmierbaren Tasten. Die sechs übrig gebliebenen Tasten sind zwar gut erreichbar, im Vergleich zum Vorgänger wirken sie aber etwas verloren auf der linken Tastaturseite. Die Position der G-Keys birgt noch ein anderes Problem: Anwender, die als Positionsfeedback die Esc-Taste in Verbindung mit der linken Seitenkante der Tastatur verwenden, müssen sich drastisch umgewöhnen und werden in der ersten Zeit oft die G-Keys mit der Esc-Taste verwechseln. Die drei Ebenen der Makrobelegung bleiben allerdings erhalten - so stehen dem Spieler effektiv 18 Makrotasten zur Verfügung.

Das neue Display
G15 mit deutschem Tastaturlayout (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH G15 mit deutschem Tastaturlayout (Bild: PCGH) Das Display ist ebenfalls etwas geschrumpft (G15 neu: 60x17 mm gegenüber G15 alt: 100x22 mm) und kann nun nicht mehr bewegt werden. Unter Umständen kann es so zu nicht ausgleichbaren Spiegelungen auf dem Display kommen. Nach der Treiberinstallation stehen über das Display Basisanwendungen wie Uhrzeit, Stoppuhr und Systemmonitor zur Verfügung. Einige Spiele unterstützen mittlerweile die G15 nativ, erweiterte Statusinformationen wie "Battleground-Wartezeit" (World of Warcraft) und Spielerstatistik (Battlefield) sorgen für etwas mehr Übersicht. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Zusatztools wie beispielsweise einen Teamspeakmonitor, der den Namen des sprechenden Spielers auf dem Display anzeigt.

Auf der Rückseite der Spieletastatur befinden sich zwei USB-1.1-Ports, USB- Festplatten ohne eigenes Netzteil sollten hier nicht betrieben werden.

Der Praxiseinsatz
Die neue G15 Die neue G15 In der Praxis schlägt sich die G15 gewohnt gut. Der Tastenanschlag erscheint noch etwas straffer und gibt besseres Feedback. Die Ergonomie ist ebenfalls sehr gut, alternativ können Sie zusätzlich eine modulare Handballenauflage anbringen. Ein besonderer Pluspunkt ist die Makroaufnahme direkt im Spiel: Per Tastendruck zeichnet die Tastatur alle Eingaben samt Zeitverzögerung auf.

Ein Kritikpunkt ist die Rutschfestigkeit der G15, einige Gummifüßchen mehr würden der Tastatur gut tun. Oberflächliche, aber nicht unwichtige Änderung: Die Tasten sind bei der Refresh-Edition nicht blau, sondern orange beleuchtet. Der Kontrast in dunkler Umgebung ist weiterhin sehr gut, die Anstrengung für die Augen ist sogar etwas geringer. Allerdings hat die blaue Beleuchtung subjektiv wesentlich besser ausgesehen.

Die neue G15: das Fazit
Die neue G15 Die neue G15 Die G15 ist tot, es lebe die G15 - nicht ganz. Anwender, die von der Vielzahl der G-Keys begeistert waren und denen das etwas schlichtere, aber wuchtigere Auftreten der alten G15 gefallen hat, werden eher enttäuscht sein. Ein Grund zum Wechsel besteht jedenfalls nicht. Die neue G15 ist aber kompakter und wird Anwendern mit einem kleinen Schreibtisch besser zusagen. Unterm Strich bleibt die G15 (egal ob alt oder neu) die beste derzeitige Umsetzung einer speziellen Gamer-Tastatur.

Bildergalerie

PCGH-Wertung

1,43

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