Nvidia: Spiele-Computer sind zu teuer
Quelle: http://www.nvidia.de
Roy Taylor, Vice President of Content Relations, hat im Developer-Blog von Nvidia geschrieben, dass er aktuelle Direct-X-10-Systeme aus dem High-End-Segment für überteuert hält. Die Systeme wären für Magazine hochgezüchtet, um in diesen einen Award abzustauben, seien aber für die die Mehrheit der Kunden uninteressant.
Um seine Aussage zu untermauern stellt er mehrere Systeme aus dem Bereich zwischen 1.000 und 1.500 US-Dollar vor. Hierunter sind auch Systeme aus Deutschland. Diese sollen alle in diesem Jahr erscheinenden PC-Spiele flüssig darstellen können. Seiner Aussage nach genüge schon ein System - in dem eine 8600 GT verbaut ist - für 1.000 US-Dollar um Direct-X-10-Spiele in einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln flüssig spielen zu können.
Taylor wünscht sich, dass mehr Systeme aus dem Mittelklasse-Segment getestet werden. Das würde eine breitere Kundenschicht ansprechen und den Spiele-Entwicklern zeigen, dass auch mit diesen Systemen aktuelle Titel spielbar sind.
Das Thema wurde von Spiele-Entwicklern angesprochen. Diese ließen Taylor wissen, dass aktuelle High-End-PCs nur von finanzstarken Personen gekauft werden könnten. Das würde die Zielgruppe enorm schmälern. Es mache keinen Sinn für wenige Personen eine besonders potente Grafikengine zu entwickeln.
Taylor selbst verfügt aktuell über ein Quad-Core-System mit zwei Geforce 8800 Ultra im SLI-Betrieb, die die Bilderpracht an ein 30-Zoll-LCD liefern. Er ist sich zwar sicher, dass so der Traum jedes Spielers aussieht, hält das System aber für den Gelegenheitsspieler aufgrund seines enorm hohen Anschaffungspreises für uninteressant.
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