Google gehen die Änderungen an Vista nicht weit genug
Google und Microsoft können sich weiterhin nicht über die Integration der Desktop-Suche in das Betriebssystem Vista einigen. So waren die vorgeschlagenen Änderungen seitens Microsoft nicht weitreichend genug für Google.
Google wies Richterin Colleen Kollar-Kotelly im Rahmen des Kartellrechtsprozess nochmals daruf hin, dass die integrierte Windows-Live-Desktop-Suche so nicht zu akzeptieren sei. Die vorgeschlagenen Änderungen von Microsoft gingen Google nicht weit genug. Die Integrierbarkeit müsse noch wesentlich einfacher vonstatten gehen.
So sei es an vielen Punkten noch Unklar, wie Microsoft die Umsetzung der genannten Punkte realisieren will. Google befürchtet, dass Microsoft beim Aufruf bestimmter Shortcuts doch zuerst seine suche anbietet. Wer eine andere Suchmaschine bevorzugt, müsse sich erst die Ergebnisse vom Microsoft anschauen, bevor er zu seinem Favoriten kommt. Darüberhinaus hat Google zweifel daran, dass Microsoft nach einer frischen Installation nicht Standardmäßig die eigene Desktop-Suche anbietet.
Die Folge daraus ist, dass Google Richterin Colleen Kollar-Kotelly darum bat die Aufsicht bezüglich der Middleware über den 12. November hinaus zu verlängern. Man habe bedenken, dass Microsoft nach der Überwachung weitere Änderungen vornimmt.