R600 ohne UVD, Unified-Video-Decoding-Technology erst mit nächstem Catalyst [Update]
AMD HD2400
Wie bereits seit dem Launch der HD2000-Reihe bekannt, verfügt die HD2900 XT nicht über UVD-Hardware in der GPU, sondern muss Videos mithilfe der Shader-ALUs beschleunigen. Im Test konnten wir das jedoch nicht nachvollziehen. Wie jetzt ein AMD-Mitarbeiter bekanntgab, ist dieses Feature in den Review-Treiber noch nicht integriert und wird er in einer der nächsten Catalyst-Releases freigeschaltet.
Der Vorteil einer separaten Videobeschleunigung liegt laut AMD darin, dass dadurch keine 3D-Leistung für eventuell gleichzeitig laufende Spiele abgezogen wird (s. Bildergalerie) - über echte Hardware dafür in Form des Unified Video Decoders verfügen aber nur die HD2600- und HD2400-Karten. Bei der HD2900 heisst es offiziell "UVD Technology".
Mehr dazu und zur HD2900 XT allgemein finden Sie in der kommenden PCGH, ab dem 6. Juni am Kiosk.
Update:
In einigen Internetforen wird der Eindruck geschürt, AMD habe die Presse - bewußt oder unbewußt - falsch über die HD-Fähigkeiten der HD2900 XT informiert. Das ist absolut nicht der Fall. Neben einer entsprechenden Folie während der Präsentation, die Sie in unserer Bildergalerie bewundern können, wurde auch auf eine öffentliche Nachfrage während der Präsentation klar gesagt, dass lediglich HD2600 und HD2400 über den Unified Video Decoder verfügen.
