AMD: Wird mit dem R650 alles gut? (Update)
Alle Welt löffelt aktuell noch gierig an der R600-Suppe. Aber da diese den meisten nicht schmeckt, köcheln schon die Gerüchte um den Nachfolgechip R650 im Internet. Bei Fudzilla.com hatte man angeblich Einblick in ein AMD-Dokument, welches die Kenntnis über die gravierenden architektonischen Probleme des R600 bescheinigt.
Die Lösung soll in Form des R650 erscheinen, welcher im dritten Quartal diesen Jahres für einen heißen Herbst sorgen soll. Dabei wird der R650 dem Dokument zufolge nicht nur deutlich schneller, sondern auch kühler. Einen Teil dazu wird die Fertigung in 65 Nanometern Strukturbreite beitragen, idealerweise kombiniert mit Verbesserungen im Bereich der Leckströme (siehe Stickstoff-News).
Man spricht weiterhin von von der Beseitigung des Mangels an Texturierungsleistung. Ein kleines Rechenbeispiel: Der R580 berechnet 10,4 Gigatexel pro Sekunde, der R600 rund 11,9 GTex/s - das entspricht einer Steigerung von mageren 14 Prozent. Die ohnehin hohe Arithmetikleistung stieg hingegen von 374 auf 475 Gigaflops (+ 27%). Es bleibt abzuwarten, ob der R650 in Sachen TMUs mit dem G80 gleichziehen kann. Doch im Spätherbst wird vermutlich bereits Nvidias G90 das Licht der Welt erblicken.
Wir bleiben natürlich am Ball.
Update:
Bei Fudzilla weiß man wieder einmal mehr zu berichten. Demnach soll der R650 nicht nur ein üblicher Shrink werden, der nur höheren Takten, weniger Abwärme und günstigerer Fertigung dient. Vielmehr möchte man bei AMDs Grafiksparte Ati die Unzulänglichkeiten des R600 beseitigen. Man spricht abermals von mehr Texturleistung; es ist gemäß der Informationen denkbar, dass der Neuling 32 Texturen adressieren und filtern kann. Zusätzlich zielt man auf einen Chiptakt nahe der 1-GHz-Marke ab.
Die Vorstellung soll im August oder September stattfinden, wobei wir eher von September ausgehen. Der Verkaufsname des neuen Flaggschiffs wird offenbar "Radeon HD 2950 XTX" lauten, während die langsamere Version auf XT endet.
