Schwaches Quartal für Ati und Nvidia
Trotz des ganzen Wirbels um Atis und Nvidias neue DirectX10-Generation schrumpfte der Grafikkartenmarkt laut einer Studie im vierten Quartal 2006 weiter. So wurden zwar in dieser Zeit 21,1 Millionen Einheiten ausgeliefert, welche für Einnahmen von 4,5 Milliarden US-Dollar sorgten, doch liegt man mit dieser Zahl 2,9 Prozent unter den Stückzahlen des vorangegangenen Quartals und sogar 5,7 Prozent unter denen des vierten Quartals 2006. Auch die durchschnittlichen Verkaufspreise waren 9,6 Prozent niedriger als im dritten Quartal 2007 und im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres sogar um 15,1 Prozent geringer.
Im vorherigen Quartal stiegen zwar die ausgelieferten Stückzahlen auf 21,8 Millionen, aber die Durchschnittspreise und somit die Erträge sanken. Auch das Weihnachtsgeschäft und die Einführung von Nvidias Geforce-8-Reihe zu Stückpreisen zwischen 500,- und 650,- US-Dolar konnten diesem Trend nicht entgegenwirken. Ursache für die niedrigere Nachfrage sei laut den "Jon Peddie"-Marktforschern Intel's neue integrierte Grafiklösung, welche vielen Nutzern ausreichend leistungsstark sei. Dennoch gibt es noch Hoffnung da Microsoft's Windows Vista aufgrund seiner Anforderungen viele Leute zum Aufrüsten mit einer separaten und ausreichend leistungsstarken Grafikkarte verleiten könnte
